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 Der Wald in der Nähe der Jugendherberge

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Wendla Bergmann
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BeitragThema: Der Wald in der Nähe der Jugendherberge   Mi Apr 14, 2010 6:22 pm

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Ernst Röbel

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Anzahl der Beiträge : 5
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BeitragThema: Re: Der Wald in der Nähe der Jugendherberge   Sa Jul 24, 2010 11:34 pm

Ganz vorsichtig schlich Ernst hinter dem Hänschen her. Wenn sie jetzt auf eine Wildschwein oder einen Mader oder einen Wolf treffen würden. Sie würden zerfleischt werden und man würde sie nur noch in kleinen Teilen finden, wenn überhaupt. Eine kräftige Windböe fegte durch das Dickicht und um ein Haar wäre er wirklich schreiend und heulend zurückgerannt, doch so krallte er sich nur wieder in Hänschens Hemd. Komischerweise schien ihm das wieder mehr Kraft und mehr Mut zu geben. Sowieso war er ohne den Blonden eher ein kleines Häufchen Elend, denn Hänschen gab seinem Leben einem Sinn. Er half ihm auch fast immer, wenn er einmal Probleme hatte. Immernoch zitterte er vor Furcht und Anspannung. Ohne es zu merken drängt er sich immer näher an Hänschen.
Wenn sie noch etwas schlimmeres außer wilden Tieren erwarten würde? Der Wald galt unter den Schülern als Verhext, schon so einige schauergeschichten waren davon erzählt wurden. Von hexen, von Monstern und von Geistern, der menschen die mit Satan im Bunde waren und deshalb nie das Himmelreich erreichen würden. Ohne es wirklich zu merken begann der Braunhaarige in gedanken das vaterunser herunter zu beten immer und immer wieder. Komischer Weise schien es ihn wirklich zu beruhigen. Er wusste, dass Gott ihm und Hänschen beistand und sie vor jedem Unheil beschützte.
Wie ein zeichen war endlich die Lichtung in der Ferne auszumachen und kurz darauf erreichten sie diese auch. Ernsts Augen schimmerten feucht, doch es waren Tränen der Erleichterung und seine Schritte wurden immer schneller. Alle anderen hatten sich offensichtlich bereits eingefunden. Kurz wischte er sich mit dem Ärmel des Hemdes nocheinmal über die Augen und sah zu Hänschen auf, schenkte diesem ein erleichtertes Lächeln.
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Melchior Gabor

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Anzahl der Beiträge : 17
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BeitragThema: Re: Der Wald in der Nähe der Jugendherberge   So Jul 25, 2010 1:46 pm

Die Gruppe Schüler die sich tatsächlich nach draußen getraut hatte war bereits versammelt und Melchior war nicht wenig überrascht, dass sich sogar eine Hand voll Mädchen unter ihnen befand. Das einzige was fehlte war der versprochene Alkohol und langsam ging bereits ein Tuscheln durch die Runde, dass alles nur ein Scherz gewesen war.
Selbst wenn- es war trotzdem interesannt sich hier im Dunkeln mit den Klassenkammeraden zu treffen ohne das die Lehrerschaft auch nur einen Hauch von Ahung hatte.
Moritz stand bei ihm und Melchior hatte ihn schon den gesamten Weg über aufgezogen, weil er so unruhig wirkte. Diese Angst würde ihm und Anderen hier mit Sicherheit auch früher oder später noch zum Verhängnis werden. Aber ein wenig Nervenkitzel musste auch sein, sonst hatte die ganze Aktion überhaupt nichts spaßiges an sich.
Melchior knuffte Moritz in die Seite weil dieser irgendetwas unverständliches vor sich hinmurmelte. In genau diesem moment sah er am Rand der Lichtung, dort wo diese in den dunklen Teil des Waldes mündete eine breite Gestalt auf sie zukommen. Für einen Moment stand sein Herz vor Aufregung fast still, weil er keinem Schüler diese Statur zutraute und desshalb sofort an einen Lehrer denken musste. Als die Sicht allerdings klarer wurde entpuppte sich die Gestalt als zwei Personen. Hänschen Rilow und Ernst Röbel. Melchior schmunzelte. Der kleine Ernst hing förmlich an Hänschens Hemd, sodass er sie zuerst für eine Person gehalten hatte. Erleichtert ging er ein paar Schritte auf sie zu.
"Gott, habt ihr mich erschreckt, ich dachte glatt ihr seid ein Lehrer." Er grinste und musterte Beide. Ernst stand die Angst noch in den Augen und Melchior verglich die Situation mit ihm und Moritz. Es war schon auf seine Weise belustigend Moritz beim Zittern zuzusehen, wenn seine Stimme nurnoch ein leiser Bruchteil einer Stimme zu sein schien. Aber Ernst, wie er an Hänschen klebte als gäbe es kein besseres Versteck war putzig. Beinah wie ein kleines verschrecktes Tier. Hänschen schien mit der Situation nicht unzufrieden, was Melchiors Eindruck, den er jetzt schon seit Tagen hatte bestätigte. Irgendetwas schien die Beiden näher zu verbinden als andere Freunde und wenn man genau hinsah konnte man die Zeichen deuten. Hänschen Rilow ließ keine Gelegenheit aus den schmalen Jungen aufs genauste zu studieren und Melchior deutete in seine blicke kein pures Interesse sondern eine gewisse Anziehungskraft, als wäre er dem Anblick Ernstes verfallen.
Ob Rilow Nachts an Ernst Röbel dachte? Ein weiteres grinsen schlich sich auf sein Gesicht und er machte keine Anstalten es vor Hänschen zu verbergen.
Aber was noch viel besser war, war die Tasche die Rilow bei sich trug. Da man für ein nächtliches Treffen im Wald wohl eher kaum eine Tasche benötigte schloss er sofort auf das fehlende Genußmittel.
"Du hast dich also um den Wein gekümmert, hätte ich mir denken sollen, bei dem Weinkeller deines Vaters." meinte er nun freudig und drehte sich zu Moritz um. "Jetzt kann es endlich losgehen!" Zufrieden wechselte er ein paar Blicke zwischen Moritz und Hänschen und wartete dass die Anderen dazu kamen.
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Hänschen Rilow
Admin
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Anzahl der Beiträge : 17
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BeitragThema: Re: Der Wald in der Nähe der Jugendherberge   Mo Nov 08, 2010 6:39 pm

Hänschen wäre beinahe zusammengezuckt, als Ernst sich wieder in sein Hemd krallte. Aber es gelang ihm, Fassung zu bewahren und weiterhin Ruhe auszustrahlen.
Er konnte sich nicht vorstellen, was an einem Wald ach so unheimlich sein sollte, Ernst jedoch schien wirklich außer sich vor Angst.
Als die Beiden die Lichtung erreichten sah Hänschen zu ernst herunter. Der Junge hatte doch tatsächlich Tränen in den Augen! Doch bevor Hänschen sich vergewissern konnte ob alles in Ordnung wäre liess Ernst seinen Arm los und wischte sich die Tränen aus den Augen. Und lächelte.
Es stauchte sich alles in Hänschen zusammen, aber diesmal eher vor wallenden Hormonen. Dieser Junge würde ihn noch wahnsinnig machen! Er erwiederte das Lächeln und wandte sich dann in Richtung Lichtung.
Dort stand Melchior Gabor mit seinem Schoßhund Moritz Stiefel und sah ihn an.
Sah ihn an grinste, als ob er etwas von Hänschens abstrusen Gefühlen wüsste!
Der Blonde ignorierte seinen Kommentar darüber, dass er und Ernst ihn und Moritz erschreckt hatten. Gut so! dachte er und lief ohne Melchior anzusehen an ihm vorbei.
"Ja das habe ich!" antwortete er bissig und öffnete seine Umhängetasche. Darin verborgen waren 6 Flaschen Wein. 5 Davon packte er aus und legte sie vor sich auf einen Baumstumpf. In der 6. war ein besonders guter und für Ersttrinker angenehmer Wein, den er sich für sich und seinen Zimmernachbarn aufsparte.
"Es fehlen ja noch alle!" bemerkte er und sah sich um. Feiglinge.
Er schenkte Melchior und Stiefel keine Aufmerksamkeit mehr und sah wieder zu Ernst.
"Geht es dir gut? Möchtest du vielleicht etwas Wein auf den Schreck?" Er grinste schief und hoffte das Melchior ihn nicht ansah, denn er würde dieses Lächeln vermeintlch als dreckig erkennen.
Hänschen wusste das Ernst ablehnen würde und stellte diese Frage nur zum Spaß, denn den kleinen Braunhaarigen zu necken war auch eine sehr schöne Beschäftigung.
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Ernst Röbel

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Anzahl der Beiträge : 5
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BeitragThema: Re: Der Wald in der Nähe der Jugendherberge   Mo Nov 08, 2010 7:54 pm

Leicht nickte der Kleinere melchior zu und schenkte diesem ein sehr schüchternes Lächeln, bevor er die Augen nieder schlug. Auf den zarten Halmen des Grases hätte sich schon etwas Tau gesammelt, der das sanfte Licht der Sterne reflektierte. Nun wanderte der Blick der Braunhaarigen gen Himmel. Es war an sich, wenn der Wind keine heftigen Böen schickte eine recht angenehme Nacht. Als hätte der Wind seine Gedanken gehört schickte er wieder eine leicht Böe, die Ernst dennoch frösteln ließ. Er widerstand dem Drang sich wieder zu Hänschen zu flüchten, neben dem er sich etwas Schutz vor einer weiteren Böe suchen konnte. Da setzte sich der Blonde plötzlich in Bewegung und er musste sich etwas sputen um ihn noch einzuholen. Stirnrunzelnd blickte er auf die Weinflaschen und dann zu Hänschen. Alkohol war ein getränk des Teufel, sagte seine Mutter immer und er wollte nicht, dass die Anderen soetwas tranken. Allerdings konnte er sich auch nicht wirklich davon abhalten.
Als Hänschen ihn ansprach löste er seinen Blick wieder von den Flaschen und dann diesen überrascht an, wobei er den Glasbehälter etwas weiter von sich weg schob.
"Nein...", seine Stimme war nur ein Flüstern, so dass nur Hänschen ihn hören konnte. Er wandte sich etwas ab und biss sich auf die Unterlippe, bevor er seinen Freund wieder ansah. "M-man wir uns dafür bestrafen..." Kurz versagte dem Jungen die Stimme, bevor er schlucken konnte und sich zum weitersprechen zwang, trotz des großen KLoßes in seinem Hals. "Meine Mutter sagt, Wein ist das Getränk des Teufels". Sein Blick schweifte in das dunkel des Waldes ab und er schlang unwillkürlich die Arme um sich selbst, da sich wieder eine leichte Gänsehaut auf seinem Körper ausbreitet.
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Moritz Stiefel

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Anzahl der Beiträge : 1
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BeitragThema: Re: Der Wald in der Nähe der Jugendherberge   Di Nov 09, 2010 8:38 pm

Wenn er an seine Noten dachte und daran dass er eh shcon der Liebling aller Lehrer war, wusste Moritz durchaus mit Sicherheit dass das letzte was er tun sollte Regeln brechen war. Aber wo blieb der Spaß ohne ein bisschen Spannung.
So ging er also mit, wenn auch mit einem Recht mulmigen Gefühl in der Magengegend. Allerdings gab es auch keim einen Ort zu dem er nciht mit Melchior gegangen wär. Er vertraute seinem besten Freund. Außerdem hatte dieser gute Noten und schien sich immer aus jedem Problem herausreden, irgendwann würde Moritz das schon auch noch Lernen.
Obwohl er sich irgendwie bewusst war, dass ihm irgendeine Kleinigkeit fehlte um mit seinem Freund mithalten zu können.
Aber darüber dachte er ganz bestimmt nicht jetzt nach. Als sich Rilow udn Ernst Röbel näherten, erschrak er nicht minder, als Melchior neben ihm und den Moment, bevor er die beiden Klassenkameraden erkannte versteifte sich sein schmaler Körper. Dann aber folgte er Melchior.
Er war ncihts Neues, dass Rilow ihn nicht eines Blickes würdigte, und es machte Moritz auch nicht viel aus, hatte er mit dem Blonden eh nichts gemein, außer ihrer Abneigung füreinander. Den verängstigten Ernst assoziierte er natürlich nciht im Geringsten mit sich selbst, im Gegensatz zu Melchior (was ihn, wenn er es gewusst hätte, sicher nicht erfreut hätte).
Mit Melchi zusammen folgte er den beiden zu dem Baumstupf und betrachte 5 Flaschen Wein. Im Prinzip nicht viel für so viele Schüler, aber dennoch würde sicher beinahe jeder mehr Alkohol abbekommen als er jemals zu sich genommen hatte.
Moritz warf einen Seitenblick auf seinen Freund und wusste nicht so ganz wie er sich verhalten sollte. Auf Rilows und Röbels Rumgemache achtete er dabei gar nicht. Auch den kühlen Wind nahm er nicht war, gerade ergriff die ganze Situation und ihre Ungeheuerlichkeit von ihm Besitz. Erregt pumpte sein Herz das Blut schneller durch den Körper des Jungen.
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