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 Ernst und Hänschen

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Melchior Gabor

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BeitragThema: Ernst und Hänschen   So Jul 11, 2010 1:16 pm

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Hänschen Rilow
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BeitragThema: Re: Ernst und Hänschen   Sa Jul 24, 2010 6:44 pm

Hänschen lag bäuchlings in seinem Bett, sah auf seine Taschenuhr und versuchte im Dunkel des Zimmers auszumachen, ob es endlich Mitternacht geworden war.
Er hasste es wachzubleiben ohne etwas zu tun, aber die Abmachung war gewesen dass alle mucksmäuschenstill in ihren Zimmern blieben, damit die Lehrer schnellstmöglich auf ihre gingen.
Noch dazu kam, dass die Meisten wahrscheinlich einen Zimmerpartner hatten, mit dem sie flüsternd Gespräche führten.
Ernst war noch während der ersten Stunde dieser Tortur eingeschlafen und nun war es an ihm, durchzuhalten und den Kleineren im richtigen Moment zu wecken.
Er drehte sich auf den Rücken und in der Stille des Raumes wirkte das Rascheln seiner Bettdecke unglaublich laut.
Er versuchte einen Blick auf seinen Zimmergenossen zu erhaschen, aber er konnte nichts weiter erkennen als einen dunkelbraunen Schopf, der Rest eingehüllt in weisse Laken und sich ruhig hebend und senkend.
Wenn Ernst ihm doch wenigstens das Gesicht zugedreht hätte... Schlechtgelaunt sah er erneut auf seine Uhr.
5 Minuten vor Mitternacht. Zeit Ernst zu wecken und das Zimmer zu verlassen.
Hänschen entledigte sich seiner Bettdecke und schlich zum gegenüberliegenden Bett. Ihm fielen tausend äußerst ansprechende Wege ein Ernst zu wecken, aber er wollte vermeiden dass der Kleinere aufschrie oder andere laute Geräusche verursachte.
Vorsichtig strich er ihm mit einem Finger über den Nacken und grinste in sich hinein.
"Zeit aufzustehen..." raunte er, hoffend das Ernst einen leichten Schlaf hatte.
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Ernst Röbel

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BeitragThema: Re: Ernst und Hänschen   Sa Jul 24, 2010 7:57 pm

Eingekuschelt in seiner Bettdecke schlummerte Ernst vor sich hin. Als Hänschen ihn so liebevoll weckte murmelte er kurz etwas unverständlich, was etwas nach "Wie spät ist es?" klang und schlug dann die Augen auf. Er spürte den Atem des Anderen an seinem Ohr und drehte schließlich den Kopf um diesen anzusehen. Ihre Gesichter kamen sich dabei so furchtbar nah, dass der Kleinere sofort etwas errötete. Kurz musste er realisieren, was gerade vor sich ging, bevor er noch etwas müde fragte: "Ist es denn schon so weit?", sich im Bett aufrichtetend, wobei ihm das zu große Nachthemd etwas über die Schulter rutschte. Seine Mutter meinte er wachse ja noch hinein, als sie es genäht hatte. Nochmehr verrutschte es, als er sich gähnend streckt, bevor er diesen Fakt schließlich bemerkte und das Nachthemd wieder richtete. Die kühle im Zimmer ließ ihn etwas frösteln und am liebsten hätte er sich wieder unter seiner Bettdecke verkrochen, doch ihre Klassenkamerade wollten ein nächtliches Treffen veranstalten. Natürlich könnte er auch sagen, dass es ihm nicht so gut ging und deshalb auf dem zimmer bliebe, doch um ehrlich zu sein fürchtete er sich ohne Hänschen etwas in der fremden Umgebung. Somit stieg er mehr oder weniger schwermütig aus dem Bett und rieb dich noch einmal den Schlafsand aus den Augen, bevor er Hänschen mit eben diesen großen, blauen Kulleraugen ansah. Er hatte etwas angst: "Hänschen, was wenn uns die Lehrer ertappen?"
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Hänschen Rilow
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BeitragThema: Re: Ernst und Hänschen   Sa Jul 24, 2010 8:34 pm

Und tatsächlich. Ernst wachte von der leichtesten Berührung auf. Das altbekannte schiefe Lächeln schlich sich auf sein Gesicht. Ernst murmelte etwas Unverständliches und Hänschen beugte sich näher an ihn heran, um sein Genuschel zu verstehen.
"5 Minuten vor Mitternacht." raunte er und wollte gerade noch etwas hinzufügen, als Ernst seinen Kopf drehte.
Dieser Junge...er brachte ihn noch um den Verstand mit seinen blauen Augen. Hänschen hasste es die Fassung zu verlieren, aber in letzter Zeit brachte ihn ausgerechnet der kleine naive Ernst Röbel immer öfter dazu. Natürlich ohne wirklich etwas zu tun. Ein Blick reichte...oder die Sonne im Richtigen Winkel...oder Schweißperlen auf seiner Haut... das einzig Schöne am Wandern.
Inständig hoffend, das Ernst die Irritation in seinen Augen nicht bemerkt hatte, bemerkte Hänschen hingegen das Rot auf den Wangen seines Gegnübers.
Das baute ihn vollständig wieder auf und sein Lächeln kam zurück auf sein Gesicht.
"Ja, es ist soweit. Wir müssen uns anziehen."
Oh Gott, warum bist du so grausam? Ernst's Nachthemd rutschte ein Stück herunter als der Kleine sich verschlafen aufsetzte und dem Blonden wurde beinahe schwindlig, als seine Hormone ganz plötzlich begannen, zu kochen.
Er räusperte sich und versuchte ihm dann noch etwas zu sagen, als stünde er nicht gerade unter Starkstrom.
"Es ist kühl." entschieden stand er auf und brachte Ernst Hemd und Hose, um sich kurz darauf mit seiner eigenen Kleidung zu beschäftigen.
"Sie werden uns nicht ertappen. Glaubst du wirklich Herr Knochenbruch ist um diese Zeit noch wach?" er schenkte Ernst über seine Schulter hinweg einen abschätzenden Blick.
Dann griff er unter seinem Bett nach der Tasche mit den Weinflaschen, die er schon bei ihrer Ankunft sicherheitshalber dort verstaut hatte.
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Ernst Röbel

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BeitragThema: Re: Ernst und Hänschen   Sa Jul 24, 2010 9:39 pm

"Du hast ja recht...", immernoch mit seine blauen Augen Hänschen fixierend nickte der Braunhaarige und zog sich das weiße Nachthemd über den Kopf, um es unter der Bettdecke zu verstauen. Ohne den Stoff auf seiner haut fröstelte er gleich noch etwas mehr und eine leichte Gänsehaut bildete sich auf der der Blässe. Schnell zog er deshalb seine kleider an und wandte sich dann zu Hänschen um, diesen immernoch ziemlich unsicher ansehend.
Wenn man sie entdeckte, würde man sie sicher nach Hause schicken und ihre Eltern informieren. Oder noch schlimmer sie wurden der Schule verwiesen! Sein Vater würde ausrasten und ihm die Tracht Prügel seines Lebens verpassen.
Fast hätte Ernst aufgeschrien, als die Tür des Zimmers während des Öffnens leise knarrte, konnte aber zu ihrer beider Glück noch an sich halten. Diese Spannung, die den zierlichen Körper unter Strom stehen ließ ließ ihn unkontrolliert zittern und machte ihn fast wahnsinnig. Am liebsten wäre er direkt wieder ins Zimmer gelaufen und hätte sich unter dem Bett verkrochen, dort wo es staubig war und sicher keiner nach ihm suchen würde. Sein Herz raste, als sie sich an der Tür vorbei schlichen, hinter der die Lehrer schliefen. Bei jedem Schnarchen, das darauß zu hören war zuckte der schmächtige Gymansiast merklich zusammen und krallte sich in das nächstbeste Objekt, das sich als er endlich außerhalb der Herberge endlich wieder halbwegs entspannt war als Hänschens hemd herausstellte. Sofort ließ Ernst von ihm ab und erötete leicht. Er war doch so ein Angsthase. Schließlich gingen sie in den Wald in richtung der vereibarten Lichtung. Auch hier war der Kleine furchtbar nervös und musste sich wirklich zusammennehmen um nicht bei dem erstbesten Geräusch, auch wenn es noch so leise war wieder zurück zur Herberge zu rennen.
---->Wald


Zuletzt von Ernst Röbel am Sa Jul 24, 2010 10:05 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Hänschen Rilow
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BeitragThema: Re: Ernst und Hänschen   Sa Jul 24, 2010 10:00 pm

Als Ernst ihm rechtgab, war Hänschen der Gewinn in den Augen anzusehen. Gut dass der Junge weder fordernd, noch rechthaberisch war. Durch diese kleinen Siege fiel es Hänschen leichter, aus verwirrten Momenten wieder aufzutauchen und die in Wallung geratenen Hormone wieder abzuschütteln.
Er wandte sich kurz um und erstarrte beinahe zu Stein, als er dann mit dem Anblick des nackten Oberkörpers seines Zimmernachbarn konfrontiert wurde. Er liebte jede Biegung an Ernst's Shilouette und blieb mit dem Blick vor allem in seiner Taille hängen. Anfassen. war sein einziger stupider Gedanke und seine graublauen Augen funkelten lüstern.
Als Ernst endlich sein Hemd übergezogen hatte, kam er wieder zu sich und hoffte das der ungeschickte Braunhaarige seinen Blick nicht bemerkt hatte.
Seine Gedanken waren so falsch, und doch so gut. Hänschen wusste, dass Ernst alles was er mit ihm tuen würde genießen würde...wenn er es schaffen sollte loszulassen. Was so gut wie unmöglich für den Kirchenknaben schien.
Dieser Gedanke stimmte ihn wieder etwas schlecht gelaunt. Der Wein den er in seiner Tasche versteckt hatte, war der einzige Lichtblick am Himmel seiner dunklen Fantasien.
Als er dann mit Ernst auf den Flur hinaus trat, wurde ihm klar auf was er sich eingelassen hatte. Sein Freund zitterte vor Angst, als hätte er den Lauf eines Gewehres am Kopf. Er versuchte alle Ruhe der Welt auszustrahlen um ihn etwas zu beruhigen, als sich fünf schlanke Finger in sein Hemd krallten. Nähe.. Er musste sie ausnutzen.
Selbstbewusst schlang er, wie zum Schutz, einen Arm um die Taile des Kleineren. Wenn Ernst seine Nähe lieben lernte, würde alles weitere ein Kinderspiel sein.
Allerdings kümmerte sich Ernst nicht weiter um ihn, sondern war ganz mit sich und seiner Angst beschäftigt.
Als sie die Herberge endlich verlassen hatten, liess Ernst ihn los und sah beschämt in eine andere Richtung. Hänschen lockerte auch den Griff seines Arms, liess aber unauffällig eine Hand auf seiner Taille liegen.
"Siehst du..." raunte er, immernoch bedacht keinen Lärm zu machen "es ist nichts passiert."
Bei seinem letzten Satz liess er seine Hand extra langsam von Ernst's Taille heruntergleiten und hoffte, diese langsame Berührung würde ihre Wirkung zeigen.
"Lass uns gehen." meinte er und zeigte in die Richtung, in der die Lichtung lag in der sie verabredet gewesen waren.
Im Wald würde Ernst noch mehr Angst haben. Es blieben also noch viele Situationen, die er nutzen konnte um ihm klarzumachen, dass er seine Nähe brauchte. Zufrieden grinsend betrat Hänschen den Wald.
Das würde noch ein interessanter Abend werden.

--> Wald
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